Die besten selbstaufblasbaren Isomatten

Ganz gleich ob man draußen campen oder lediglich bei einem Freund übernachten möchte, vor dem kauf einer Isomatte stellen sich viele Fragen. Bei uns auf Isomatten Test findest du dazu alle Antworten. Eine gute und bestenfalls selbstaufblasbare Isomatte ist stets eine Investition wert. Denn wie schon oft genug bewiesen wurde ist ein erholsamer und gesunder Schlaf sehr wichtig. Bereits der Name verrät die Hauptfunktion einer Isomatte: Sie dient als Isolationsschicht, die uns vor der meist zu kalten Temperatur des Untergrunds bewahren soll. Zusätzlich schützt sie den Schlafsack und lässt uns dazu bestenfalls noch bequem und komfortabel liegen.

Die Isomatten Testsieger bei uns!Auf dem Markt gibt es unzählige Isomatten. Bei dieser enormen Produktauswahl den Überblick zu behalten ist nicht leicht. Sie unterscheiden sich in Gewicht und Packmaß, dem „R-Wert“ (Link zur Erläuterung am Ende der Seite), dem Liegekomfort und natürlich nicht zuletzt der Qualität und dem Preis. Bei solch einer Auswahl und verschiedenen, wichtigen Faktoren kann es schnell schwierig werden sich für die richtige Isomatte zu entscheiden. Wir möchten dir mit unseren umfangreichen Testberichten dabei helfen die richtige Wahl zu treffen und stellen dir dafür verschiedenste Hilfestellungen wie umfangreiche Vergleichstabellen, Empfehlungen und Testberichte zur Verfügung.

Die folgende Tabelle zeigt von uns empfohlene Isomatten verschiedener Preiskategorien. Selbstverständlich weisen die preislich höher liegenden Matten im vergleich zu den preislich tiefer liegenden eine deutlich bessere Qualität vor. Jedoch wollen wir in unserem Isomatten Test auch Alternativen für den etwas kleineren Geldbeutel aufzeigen.

ModellKurzbeschreibung PreisklasseWertung
Black Canyon Selbstaufblasbare LuftmatratzeBlack Canyon Isomatte Test
Black Canyon Isomatten Test
Gut und günstig! Sehr bequem und unschlagbar günstig. Durch den Preis bedingte qualitative Nachteile sind natürlich vorhanden aber bei nur mäßiger Nutzung und wem Packmaß und Gewicht egal ist sollte hier zugreifen. Zum Test.niedrig
Therm-A-Rest Trail Pro IsomatteTherma-Rest Trail Pro Test Isomatte
Therma-Rest Trail Pro Test
Unser Testsieger! Die Thermarest Trail Pro ist eine Top-Isomatte mit der man kaum etwas falsch machen kann. Sie ist bequem, robust, rutschfest, hat ein sehr akzeptables Gewicht sowie Packmaß und ist damit absolut Ihren Preis wert. Zum Test.mittel
Grand Canyon Cruise Isomatte
Grand Canyon Isomatte im Test


Echt günstig! Auch die Grand Canyon Isomatte ist SEHR günstig. Trotzdem kann sie uns überzeugen. Hier gilt ebenfalls: Wem Packmaß und Gewicht nicht wichtig sind kann hier zuschlagen. Zum Test.niedrig

*Die Preisklassen sind wie folgt festgelegt: 0-50 Euro niedrig // 50-100 Euro mittel // ab 100 Euro hoch

Nichts dabei für dich? Dann schau dich doch mal bei unseren Isomatten Testberichten um oder Vergleiche die Matten in unserer umfangreichen Vergleichstabelle selbst!

Im folgenden erfährst du alles Wichtige über die selbstaufblasbare Isomatte, ihrer Funktion und was du beim Kauf unbedingt beachten musst!

Was ist und bedeutet der R-Wert?

Diese Frage wird sehr häufig gestellt und deswegen behandeln wir sie als erstes. Grundsätzlich hat eine Isomatte zwei Aufgaben: Sie soll uns einen bequemen Untergrund bieten und uns gleichzeitig vor der kälte des Bodens schützen indem sie uns von dieser isoliert. Letzteres wird bei Isomatten mit dem so genannten R-Wert gemessen. Bei diesem handelt es sich um eine Normangabe, welche die allgemeine Isolationsfähigkeit einer Isomatte beschreibt. Das „R“ kommt aus dem englischen und steht für „Resistance“ (Widerstand). Dieser stellt also den Wärmedurchgangswiderstand bzw. Wärmedurchgangskoeffizient eines Materials dar.

Isomatte im Winter

Bei kaltem Wetter und Schnee müssen sich die Isomatten im Test unter Beweis stellen.

Je höher der R-Wert ist, um so stärker ist die Isolationswirkung und desto geringer ist der Wärmeverlust. Das heißt wenn wir in sehr kalten Gebieten schlafen möchten sollte man eine Isomatte mit hohem R-Wert (z.B. zwischen 4-6) wählen. Umgekehrt ist es in warmen Gebieten bei denen eine Matte mit eher niedrigerem R-Wert (z.B. zwischen 1-3) ausreichen sollte.

  • R-Wert 1    bis + 7 °C
  • R-Wert 2    bis + 2 °C
  • R-Wert 3    bis – 5 °C
  • R-Wert 4    bis – 11 °C
  • R-Wert 5    bis – 17 °C
  • R-Wert 6    bis – 24 °C

Quelle: therm-a-rest

Folgende Tabelle dient nochmal zur Veranschaulichung des R-Werts:

Isomatten Test R-Wert Tabelle

Warum dann nicht gleich eine Isomatte mit sehr hohem R-Wert kaufen um sicher zu gehen?

In der Regel kann man davon ausgehen, dass der R-Wert bei dicken Matten höher ist. Denn bei einer dicken Matte ist der Abstand vom Boden größer und das Material dichter.

Dies verschafft uns aber stets einen Nachteil beim Gewicht und dem Packmaß der Isomatte. Darum sollte man immer gut Überlegen welcher R-Wert für mich der richtige ist und ob man auf eine starke Wärmeisolierung verzichten kann. Es gibt auch ein paar hilfreiche Techniken wie man die Isolationsleistung einer Isomatte teilweise drastisch erhöhen kann. Dazu findest du auf unserer Tipps & Tricks Seite mehr.

Wichtig: Grundsätzlich können stark isolierende Matten auch bei warmen Temperaturen verwendet werden, denn die von einem selbst abgegebene Wärme fließt hauptsächlich seitlich und nach oben ab. Damit reicht es also aus, die Temperatur im Sommer einfach über den Schlafsack zu regeln.

 Welche Isomatten-Typen gibt es?

Nun sehen wir uns die verschiedenen Arten von Isomatten genauer an und beleuchten deren Unterschiede sowie Vor- und Nachteile.

Die Schaumstoffisomatte

Das Urgestein unter den Isomatten, das wahrscheinlich jeder kennt, ist die klassische Schaumstoffmatte. Diese Matten bestehen meistens aus Polyethylen. Durch dieses Material sind diese Isomatten leicht, robust und sehr günstig. Die meisten dieser Matten bestehen lediglich aus einem einfachen Stück des Schaumstoffs. Andere Hersteller versuchen den Komfort und die Wärmeisolierung durch besonders geformte Zellen zu erhöhen in denen sich Luft ansammeln kann um den Körper vor der Kälte des Bodens zu schützen. Wir haben hier bewusst das Wort „versuchen“ verwendet, da solche Schaumstoffmatten nicht gerade den Ruf haben die besten und bequemsten zu sein. Auch das Packmaß ist den Umständen entsprechend immer sehr groß und sperrig.

Die beste Schaumstoff Isomatte von Wanderlust.

Empfehlenswerte Schaumstoff Isomatte von Wanderlust.

Der einzige Vorteil den man hervorheben könnte wäre der, dass diese Isomatten beinahe unzerstörbar sind. Spitze Steine oder schroffe Untergründe können der Matte zwar auch zusetzen aber machen sie nie völlig unbrauchbar, wie das bei selbstaufblasenden Isomatten durchaus der Fall sein kann.

Wer also wirklich ein erholsames und bequemes Nachtlager braucht sollte hier lieber nicht zugreifen. Im Notfall erfüllen sie aber Ihren Zweck. Aus diesen genannten Gründen findest du auf unserer Seite hierzu keinen Isomatten Test.

Falls du dich aus irgendwelchen Gründen trotzdem für eine solche einfache Schaumstoffmatte entscheiden willst, dann empfehlen wir dir das Exemplar von „Wanderlust“.

Die selbstaufblasbare Isomatte

Mit dieser Art Isomatte beschäftigen wir uns auf Isomatten Test hauptsächlich, da es sich hierbei um den mittlerweile am weitesten verbreiteten und auch besten Typ handelt. In der Regel bestehen auch die selbstaufblasenden Isomatten aus Polyethylen. Dieses ist aber von einem luftdichten Tuch umhüllt. Das sich darin befindliche offenzellige Material kann dann einfach zusammengedrückt und komprimiert werden, womit wir nicht nur Platz sondern auch Gewicht sparen. Zum Ein- und Ablass der Luft wird ein entsprechendes Ventil verwendet. Wenn man dieses öffnet gewinnen die Matten schnell an Volumen da sich das darin befindliche Material mit Luft füllt. Darum nennt man diese Isomatten auch selbstaufblasend. (Auch wenn man meistens noch ein bisschen durch pusten nachhelfen muss um die gewünschte Festigkeit zu erreichen).

Diese Schlafmatten zeichnen sich durch eine hervorragende Wärmeisolierung und zugleich hohem Liegekomfort aus. Der einzige Nachteil den sie haben ist ihre Robustheit. Auch wenn die Hersteller an immer widerstandsfähigeren Materialien forschen und diese einarbeiten, sollte man spitze Steine und raue Untergründe möglichst meiden und einigermaßen behutsam mit seiner Isomatte umgehen. Denn wenn einmal ein Loch in der Matte ist, ist diese nicht mehr zu gebrauchen und kann im Notfall nur noch mit einem Flickenset gerettet werden.

Trotzdem kann man sagen, dass es sich bei den selbstaufblasbaren Isomatten um den heutigen Standard handelt und für die meisten mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit die beste Wahl ist.

Die besten selbstaufblasbaren Isomatten kannst du selbstverständlich bei uns auf Isomatten Test, in unseren Testberichten finden.

Die Luftmatratze

Normale Luftmatratzen sind zum schlafen eher weniger geeignet. Sie schützen nur sehr schlecht vor Kälte und bieten kaum Stabilität um einen ruhigen Schlaf gewährleisten zu können. Bei der leichtesten Bewegung schwankt man hin und her und die kälte kann beinahe ungehindert nach oben fließen.

Jedoch gibt es mittlerweile auch Luftmatratzen mit Daunenfüllung. Diese kann den R-Wert (also die Wärmeisolierung) deutlich erhöhen. Außerdem wird durch neue Materialien die Strapazierfähigkeit verbessert. Hierbei handelt es sich um sehr hochwertige, moderne Schlaf-Luftmatratzen die einen sehr hohen Schlafkomfort und eine gute Wärmeisolierung bieten. Sie sind verhältnismäßig auch sehr leicht und klein. Der Hauptnachteil dieser Matten ist, dass sie allesamt vollständig aufgepumpt werden müssen.

Wie groß sollte meine Isomatte sein?

Das Standardmaß einer selbstaufblasenden Isomatte beträgt ca. 180 cm x 50 cm und wird in den meisten Fällen mit dem Buchstaben „R“ gekennzeichnet welcher für „Regular“ steht. Solche Matten passen ohne Probleme auch in enge Zwei-Personen-Zelte. Da jedoch Frauen im Durchschnitt kleiner sind, bieten einige Hersteller (so z.B. Therm-A-Rest) die größe „WR“, also „Womans Regular“ an.

Welche Isomatte man auswählt richtet sich damit logischerweise nach der eigenen Körpergröße, aber auch nach den persönlichen Bedürfnissen. Denn wenn man nicht auf Packmaß und Gewicht achten muss, weil man die Isomatte beispielsweise nur im Auto und nicht im Rucksack transportieren muss, dann ist eine selbstaufblasbare Isomatte mit großer Liegefläche natürlich viel angenehmer, da man sich auf dieser in der Nacht besser umdrehen kann und nicht so schnell herunterfällt. In unserem Isomatten Test spielt das Packmaß und Gewicht jedoch meist eine wichtige Rolle und wird in der Bewertung je nach Kategorie stark berücksichtigt.

Spezialtipp von Isomatten Test: Konsequente Seitenschläfer können theoretisch im Gegensatz zu den Rücken- und Bauchschläfern eine schmalere Isomatte auswählen, da diese beim schlafen in dieser Position weniger Platz brauchen.

Größenvergleich Tabelle Isomatten

Unser Größenvergleich der verschiedenen Isomatten.

Der Großteil aller Isomatten ist übrigens faltbar und können so platzsparend im Rucksack verstaut werden. Wenn man eine Isomatte in der Mitte faltet und zusammenrollt hat diese im Schnitt eine Breite von ca. 25 cm. Die Dicke einer Isomatte sollte bestenfalls mindestens 3 cm vorweisen. Dann sollte ein Bodenkontakt auch bei Seitenlage ausgeschlossen sein.

Ich bin wenige cm größer als die Isomatte, ist das schlimm?

Diese Antwort ist klar mit „nein“ zu beantworten. Wenn die Füße unten ein bisschen über den Rand der Isomatte hinausragen macht das im Regelfall nichts. Außerdem kann man sich mit seinem Kissen noch gut aushelfen, indem man dieses einfach oberhalb der Matte auf den Boden legt um so die Gesamtfläche zu vergrößern. (Weitere Anmerkungen gibt es dazu auf unserer Tipps & Tricks Seite )

Es gibt sogar einige Leute die aus Platz- und Gewichtsgründen eine theoretisch viel zu kleine Isomatte verweden, bei denen die komplette untere hälfte der Beine nicht mehr auf die Schlafmatte passen. Diese Leute stört es anscheinend nicht wenn die Beine auf dem Boden liegen und nur der Oberkörper bequem aufliegt. Dies empfehlen wir aber nicht und ist wahrscheinlich nur für wenige Menschen eine Option. Außerdem ist zu beachten, dass der Unterkörper dann nicht mehr von der Bodentemperatur isoliert ist.

Nun aber ab zum Isomatten Test:

Hier geht es weiter zu deiner Isomatte!