Hier findest du eine Sammlung hilfreicher Tipps & Tricks zu selbstaufblasbaren Isomatten.

Tipp 1: Wärmeisolierung der Isomatte erhöhen

Falls dir die Wärmeisolierung deiner Isomatte mal zu gering sein sollte gibt es ein paar gute Möglichkeiten diese schnell und einfach zu erhöhen.

Wer gleich Vorsorgen und für alles gewappnet sein möchte kann zu einer praktischen Aluminium-Matte greifen. Diese bietet nicht nur einen hervorragenden Schutz vor Beschädigungen falls der Untergrund mal wieder etwas rau ist, sondern verbessert die Isolierung einer Isomatte stark. Sie schützt nicht nur vor der Kälte des Untergrunds sondern reflektiert auch die Wärmestrahlung des eigenen Körpers. Diese Alumium-Isoliermatten zeichnen sich durch ein geringes Packmaß und ein sehr leichtes Gewicht aus. Wer also den R-Wert seiner Isomatte für ein bestimmtes Reiseziel verbessern oder einfach auf Nummer sicher gehen möchte ist hiermit gut bedient.

Beliebte und gute Modelle dieser Art von Matten findet ihr hier:

Eine sehr gute Wahl und direkt für Zwei Personen verwendbar bietet die Grand Canyon Aluminium-Isolier-Matte.

 

Für Einzelpersonen empfehlen wir die Happy People Alu-Isoliermatte.

 

 

Ein weiterer Weg die Wärmeisolierung zu erhöhen besteht daraus die Bodenbeschaffenheit zu optimieren. Das bedeutet man legt unter die Isomatte (oder auch unter das Zelt) diverse Schichten von Laub, Gras oder z.B. Tannenzweigen. Somit erhöht man den Abstand zum Boden und  verursacht isolierende Lufteinschlüsse. Dies kann die Effizienz der verwendeten Unterlage teilweise drastisch erhöhen. Hier liegt der Vorteil ganz klar darin, keine zusätzliche Isomatte im Gepäck tragen zu müssen. Andererseits bringt es jedesmal etwas Arbeit mit sich und man ist auf die zu dem Zeitpunkt umgebene Natur angewiesen.

Tipp 2: Die Liegefläche der Isomatte erweitern

Die durchschnittliche Größe einer „Regular“ Isomatte beträgt ca. 180 cm x 50 cm. Falls du minimal (2-3 cm) größer also die angegebene Liegefläche bist, macht dies normalerweise nichts. Viele von uns ziehen die Beine im Schlaf sowieso etwas an und selbst wenn die Füße etwas über den Rand hinausragen stört das im Regelfall nicht. Wenn du nun aber doch etwas größer bist, aber eine „Large“ – Variante trotzdem noch zu groß wäre oder du einfach Platz sparen willst, dann hast du die Möglichkeit einfach dein Kopfkissen oberhalb der Isomatte auf den Boden zu legen. Damit erweiterst du die Liegefläche enorm und wenn du sowieso ein Kissen dabei hast, kannst du auf eine große selbstaufblasbare Isomatte verzichten. Damit sparst du reichlich Platz und Gewicht.

 

Übrigens gibt es sehr gute Platzsparende Reisekissen. Besonders empfehlen können wir hier das Therm-a-Rest Compressible Pillow . Es ist sehr bequem, hat eine Top-Qualität und gibt es in verschiedenen Farben und Größen.

 

 

Tipp 3: Kissen selber machen und Platz sparen

Falls du noch mehr Platz sparen möchtest gibt es noch die Möglichkeit den Packsack deiner selbstaufblasbaren Isomatten (oder auch der deines Schlafsacks) als Kissen zu verwenden. Hierzu stopfst du einfach irgendwelche Kleidungsstücke (z.B. dein Pullover) in den Transportbeutel hinein und fertig ist dein Reisekissen. Dies bildet eine praktische Alternative, da du dadurch kein zusätzliches Gewicht mit dir herum trägst und auch ordentlich Platz sparen kannst.

Aber aus eigener Erfahrung würden wir persönlich dies nur als „Notfall-Lösung“ empfehlen. Der Unterschied zu einem echten, guten Reisekissen ist enorm. Von Komfort kann man bei so einem selbstgebastelten Packbeutel-Kissen leider nicht sprechen. Als Notlösung oder einmalige Sache aber sicher eine gute Idee.

 

Weitere hilfreiche Informationen, wie du z.B. eine Isomatte lagerst oder sie im Notfall reparierst findest du auf unserer Fragen und Antworten Seite.

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